Sonntag, 27. Februar 2011

AWKWARD HUMAN

"One of the great tragedies of life is that it can never attain the perfection, and importance, of sport. If only our chaotic and unstatisfactory lives could achieve its clarity; if only our sporting heroes could help us..."

Phil Hayes / AWKWARD HUMAN

Mittwoch, 16. Februar 2011

HALTUNG & ERWARTUNG











Selbst-Inszenierung
  • Wettbewerb ist direkt mit einer hohe Quote des Scheiterns verbunden!
  • Was reizt uns daran uns mit unserem Scheitern zu messen?
  • Wie stark ist die Identifikation im Wettbewerb mit dem Inhalt dessen womit wir uns messen?
  • Wann können wir die eigene Zensur ausschalten?
  • Hilft dabei ein Zeitdruck von aussen, und eine Aufgabestellung, zu der wir uns nicht mehr vorbereiten können, und die nicht nach Messlatten zu beurteilen ist?
  • Hilft die Sicht und Fragestellung einer Fremdperson die eigene Zensur umgehen zu können, weil wir uns daran gar nicht einordnen können?
  • Wie finden wir den Freiraum und die Lust des Wettbewerbs als Sielplattform wieder?
  • Kreativität versus Gemessenwerden
Angela / Februar 2011



Dienstag, 8. Februar 2011

FRAGEN

  • Wettbewerb – was soll das?
  • Muss Wettbewerb sein?
  • Ist Wettbewerb zutiefst menschlich?
  • Oder sogar in der Evolution begründet?
  • Muss der Mensch sich mit anderen messen?
  • Kann er sich auch nur mit sich, seinen eigenen Ansprüchen messen?
  • Oder sind die eigenen Ansprüche auch nur durch Vergleich mit anderen /m entstanden?
  • Ist bei einem Wettbewerb immer Leistung im Spiel?
  • Also Arbeit pro Zeit?
  • Ist das ganze Sein ein Wettbewerb?
  • Kann der Mensch sich nur weiterentwickeln, weil er sich immer in Vergleich zu anderen / anderem setzt. Und dadurch alles immer besser machen will? Was besser ist, ist Definitionsfrage. Abhängig von Thema, Umfeld, Wissen, Bewusstsein, Kontext, usw.
  • Erfolgt der tatsächliche Vergleich letzten Endes immer auf der materiellen Ebene? Weil der Mensch Materie ist?
  • Oder kann ein Wettbewerb auch auf einer rein geistigen Ebene stattfinden? Wäre das nicht wünschenswert um unsere Erde zu erhalten?
  • Wenn sich der Mensch vom archaischen „Urtier“ zu einem extrem differenzierten und bewussten Wesen entwickelt, braucht es dann noch den Wettbewerb?
  • Wie schaut ein Wettbewerb zwischen Wesen aus, die sich ihres Tuns absolut bewusst sind? Und die ihre unbewussten Blockaden gelöst haben?
  • Ist der Unmögliche Wettbewerb der, bei dem das Ergebnis nicht mehr bewertet werden kann?
  • Gibt es überhaupt einen Zustand aus dem nichts mehr bewertbar erscheint?
  • Wäre dies wünschenswert?
  • Gibt es Ergebnisse die nicht bewertbar sind? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein.
  • Ist ein Wettbewerb umso interessanter je komplexer sie Aufgabe erscheint? Oder je gefährlicher? Oder je unmöglicher für den Zuschauer?
  • Ist die Bereitschaft an einem Wettbewerb teilzunehmen immer abhängig von den jeweiligen individuellen Erfahrungen? Wer wagt wie viel?
  • Wann macht es Sinn an einem Wettbewerb teilzunehmen?
  • Muss es immer einem Gewinn geben?
  • Oder kann das besser sein Gewinn genug sein?
  • Wann macht ein Wettbewerb keinen Sinn, obwohl er denkbar ist?
  • Ist jeder Wettbewerb legitim?
  • Darf ein Wettbewerb auf Kosten jemand anderem gehen?
  • Wie lange bleibt ein Ergebnis gültig?
  • Welcher Wettbewerb reizt mich?
  • Wo ist mein Spielfeld auf dem ich bereit bin mich auszusetzen?
  • Bei welchen Themen scheint mich ein Wettbewerb weiter zu bringen?
Götz/Februar 2011

Sonntag, 6. Februar 2011

LEISTUNG & BEURTEILUNG

Im Sport ist die Beurteilung der Kriterien meistens sehr konkret, beim Segeln gibt es z.B. eine Ziellinie, der Gewinner ist der erste der über die Linie geht, Regeln können aber jemanden benachteiligen, sogar ausschließen wenn diese nicht respektiert werden.

Im Eiskunstlauf wird es schwieriger, weil es eine technische und eine künstlerische Bewertung gibt, weil die Meinungen der Jury oft auseinander gehen, dazu kommt, dass es immer wieder Lieblinge gibt, die persönliche Befindlichkeit der Jurymitglieder spielt sicher eine Rolle, die Konstellation der Jury ebenso.

Wenn es sich um die Bewertung von künstlerischen Leistungen handelt wird es noch komplexer weil künstlerische Kriterien trotz aller Objektivierungsversuche immer von eigenem Geschmack und Meinung beeinflusst werden. Sie können von daher nie vollständig objektiv sein.
Meiner Meinung nach ist die Erwartung an eine objektive Bewertung einer künstlerischen Arbeit illusorisch. Es ist vielleicht genau was mich interessiert: Dass es in einer gegebenen Situation
nicht eine einzige sondern mehrere Wahrheiten und Ansichten geben kann.
Woher stammt dieses Verlangen nach einer absoluten, un - widersprüchlichen Wahrheit, Rechtfertigung?
Tatsache ist, dass das Publikum selten mit den Entscheiden der Jury einverstanden ist. Es kritisiert Unfähigkeit der Jury, behauptet, eine zutreffendere Bewertung abgeben zu können. Dieser Aspekt aber macht den eigentlichen Spass des Wettkampfes aus, zumindest seitens des Zuschauers.
Meinungsunterschiede destabilisieren und halten uns wach...

Wettbewerb & inhaltliche Themen: Objektivität und Subjektivität, Kriterien und Meinungen, Sport und Kunst, Leistung und Technik, Spieler und Beurteiler, Publikum und Jury, Publikum und Spieler, Kriterien und Meinungen, Stress und Spass, Spiel und Konkurrenz, Gewinn und Anerkennung, Liebe, Erfolg, Geld...

Anne/Januar 2011

WETTBEWERB

Zur Form und zum Thema „Wettbewerb“ debattieren, erforschen

  • Ein Wettbewerb ist ein Spiel mit Urteil, mit Spieler und Beurteiler.
  • Er kann sehr verschiedene Formen und Regeln haben und übt sich in zahlreichen Bereichen.
  • In einem Wettbewerb kann man entweder gewinnen oder verlieren.
  • Woher kommt das Bedürfnis, diese Lust sich mit anderen zu „messen“,
  • besser sein zu wollen als die Anderen?
  • Wer ist Konkurrenz / wettbewerbsfähig, wer weniger? In welchem Kontext?
  • Wann kann Konkurrenz Spass machen, wann nicht?
  • Was genau macht Spass, als Zuschauer Zeuge dieses „Spielerstress“ zu sein?
  • Wenn man vom Anfang weißt dass man verliert, ist das nicht immer sehr einfach.
  • Um was spielt man? Um zu gewinnen natürlich.
  • Aber auch um Anerkennung, Liebe, Erfolg, Geld. Um was noch?
  • Bestätigt das Gewinnen die Relevanz unserer eigenen Existenz?
  • Gibt es ein „plaisir du jeu“ an sich, bei dem das Gewinnen oder Verlieren den Spass nicht verringert?
Anne/Januar 2011